Unser Tierschutzverein

Der Peiner Tierschutzverein geht auf die Initiative von Frau Margarete Meyer zurück, der Frau des Kommerzienrats Gerhard Meyer. Sie richtete am 20. März 1929 einen Aufruf an die Bevölkerung, dem Verein beizutreten.
Der Tierschutzverein Peine und Umgegend e.V. wurde dann am 17. April 1929 gegründet und hat heute über 500 Mitglieder.

Der Vorstand besteht aus fünf Mitgliedern, die jeweils auf zwei Jahre gewählt werden. Der Vorstand wird bei seiner Arbeit vom Beirat, bestehend aus bis zu zehn Mitgliedern, unterstützt. Grundlagen für die Arbeit des Vorstandes sind die Vereinssatzung und die Geschäftsordnung. Vorstand und Beirat sind ehrenamtlich tätig, erhalten also keine Erstattung für ihre Aufwendungen.

Die Arbeit im Tierheim wird von hauptberuflichen Tierpflegerinnen und ehrenamtlichen Helfern auf der Grundlage der Tierheimordnung durchgeführt. Die medizinische Betreuung der Tiere erfolgt durch zwei Tierarztpraxen.

Der Verein vertritt den Tierschutzgedanken und will durch Aufklärung, Beratung und gutes Beispiel Verständnis für das Wesen der Tiere wecken, ihr Wohlergehen fördern sowie Tierquälerei oder Tiermißhandlung verhüten. Bei Verstößen gegen das Tierschutzgesetz wird er ohne Ansehen der Person des Täters eine strafrechtliche Verfolgung veranlassen. Die Tätigkeit des Vereins erstreckt sich nicht allein auf den Schutz von Haustieren, sondern auch auf die in Freiheit lebende Tierwelt, z. B. der Igel.

Der Verein unterhält ein Tierheim und eine Tierpension.
Reiselustige Tierhalter können ihre Lieblinge im Tierheim gegen Kostenerstattung in Pension geben. Es wird gebeten, Pensionstiere rechtzeitig anzumelden, das bedeutet, ca. 3 bis 4 Wochen vor Pensionsbeginn.

Das Peiner Tierheim bietet Fundtieren und gegebenenfalls auch Abgabetieren ein vorübergehendes Zuhause. Nach der Aufnahme werden alle Tiere tierärztlich untersucht und gegebenenfalls behandelt. Die Unterbringung der Tiere entspricht der artgerechten Haltung.Oft erleben diese Tiere bei uns das erstemal, daß eine Hand auch streicheln und eine Stimme auch liebevoll zu ihnen reden kann.

Vor der nicht immer leichten Vermittlung der Tiere steht die Beratung zukünftiger Besitzer: z.B. bezüglich der Haltung von Hunden in Etagenwohnungen, zur Ernährung und Integration in Familien. Bei den Katzen steht die Eingrenzung der Fortpflanzung und die Vorsorge vor Vereinsamung bei berufstätigen Besitzern im Vordergrund.

Bei der Vermittlung der Tiere wird viel Wert darauf gelegt, daß der neue Tierbesitzer und das Tier gut zusammenpassen. So werden Hunde erst nach einer „Probezeit“ abgegeben. Auch bei Katzen ist die Kontaktaufnahme vor der Vermittlung obligatorisch. Selbstverständlich sind alle Tiere geimpft und alle Katzen mit Ausnahme der Jungtiere sind kastriert.

Der Verein hat 1996 einen Kastrationsfond für Katzen gegründet. Aus diesem Fond können unter bestimmten Bedingungen Zuschüsse zu den tierärztlichen Kastrationskosten bezahlt werden.

Ehrenamtliche Tierschutzberater gehen angezeigten Tierquälereien nach und machen Vor- und Nachkontrollen für vermittelte Tiere. Sie geben Tipps im Umgang mit Tieren und stehen interessierten Menschen mit Rat und Tat zur Seite.

Menschen, die aus räumlichen oder persönlichen Gründen keine Tiere halten können, bieten wir Patenschaften an oder ermöglichen ihnen mit den Tierheimhunden spazieren zu gehen.