#Gelée#Royal gilt als Anti-Aging-#Wundermittel, soll die Lebenserwartung, Libido & Fruchtbarkeit erhöhen, das Immunsystem stärken und bei Beschwerden in den Wechseljahren helfen.

Obwohl für derartige Behauptungen jede wissenschaftliche Grundlage fehlt, ist das Gelée ein begehrtes Produkt in der Gesundheitsindustrie. Die Herstellung ist dabei leider einmal mehr mit #Tierleid verbunden. Beim Gelée Royal handelt es sich um einen speziellen Futtersaft, mit dem die Bienen vor allem ihre Königinnen füttern. Es ist ein echtes „Superfood“, reich an Nährstoffen und macht die Larven letztlich zu dem, was ihnen vorbestimmt ist: zu potenziellen Königinnen des Bienenvolkes. Der Großteil des „#Königinnensaftes“, der in Deutschland in verschiedenen Varianten erhältlich ist, stammt aus China und wird mit Preisen um die 100 Euro pro Kilogramm gehandelt. Der Preis für die industrielle Produktion ist hoch – vor allem für die Tiere. Im Gegensatz zu Honig wird Gelée Royal von den Bienen nicht in den Waben eingelagert, sondern direkt in die Brutwaben gefüllt, in denen sich die Königinnenlarven befinden. Die „Ernte“ des Futtersaftes ist aufwändig: Zunächst werden dutzende speziell gezüchtete Königinnenlarven in königinnenlose „Pflegevölker“ eingesetzt. Da sich ein #Bienenvolk ohne Königin in einer potenziell lebensbedrohlichen Situation befindet, beginnen die Bienen umgehend damit, alle künstlich eingesetzten Königinnenlarven mit Gelée Royal zu füttern. Um an den begehrten Futtersaft heranzukommen, entfernen – also töten – die #Imker die Larven einige Tage später und saugen das Gelée Royal aus der Brutwabe ab. Das königinnenlose Bienenvolk befindet sich fortwährend in einem Ausnahmezustand und leidet unter enormen Stress – damit es die ganze Saison den wertvollen Saft produziert.Viel Leid also – aber wozu? Dass Gelée Royal auch für uns Menschen ein wahres Allheilmittel ist, ist nicht wissenschaftlich belegt. Auch die #Verbraucherzentrale warnt: Gelée Royal hat ein hohes allergisches Potenzial und kann giftige Stoffe enthalten. Mehr Infos zum Thema unter www.duunddastier.de/bienenkoeniginnen