Uriel, geboren etwa 2015, trägt seine Geschichte wie einen unsichtbaren Mantel.
Im September 2025 wurde er in der Südstadt von Peine schwer verletzt aufgefunden. Seine Wunden waren so grausam, dass selbst erfahrene Tierheimmitarbeiter sprachlos wurden. Alle vier Beine waren aufgeschnitten. Er musste sofort operiert werden. Zusätzlich war er bereits kastriert. Bis heute hat sich niemand gemeldet, der ihn vermisst.
Fünf lange Wochen verbrachte Uriel in der Quarantänestation. Fünf Wochen Heilung, Verbände, leise Schritte, vorsichtige Hände. Danach durfte er in eine liebevolle Pflegestelle umziehen. Sein Körper ist verheilt. Seine Seele braucht noch Zeit.
Uriel lässt Berührungen zu, aber nur bis zu einem bestimmten Punkt. Er duldet das Streicheln, ohne es sichtbar zu genießen. Kein Schnurren, kein Hingeben. Als hätte er beschlossen, sein Herz erst einmal gut zu bewachen. Gegenüber Artgenossen zeigt er sich freundlich und ruhig. Vielleicht sind es gerade andere Katzen, die ihm Sicherheit geben. Und vielleicht wächst eines Tages auch sein Vertrauen in uns Menschen wieder, Millimeter für Millimeter.
Da seine Vermittlungschancen aufgrund seiner Erlebnisse sehr gering sind, suchen wir für ihn liebe Patinnen und Paten, die ihm aus der Ferne zur Seite stehen. Mit einer Patenschaft helfen Sie, seine tierärztliche Versorgung, Futter und Betreuung dauerhaft zu sichern. Sie schenken ihm Stabilität. Und die Gewissheit, dass er nicht vergessen ist.






